Die Geschichte des Ursulinenklosters VORTRAGSKARTE



Vortrag
Während die Knaben unter der Obhut der Jesuiten eine schulische Ausbildung erhielten, fehlte in Landsberg bis ins 18JH eine entsprechende Bildungsstätte für die weibliche Jugend. Dies bewog einige Landsberger Bürger, im Jahr 1719 den Orden der Ursulinen nach Landsberg zu berufen. Die Ordensfrauen errichteten hier ihr Ursulinenkloster und die Klosterkirche nach Plänen des Baumeisters und Stuckateurs Dominikus Zimmermann und begannen mit der Mädchenbildung. Ab 1764/65 wurde schließlich auch an der Straße ein Klosterflügel mit einer neuen, geräumigen Kirche gebaut und das kleine Stadtkloster hatte seine heutige Form. Das Gebäude entstand wahrscheinlich nach Plänen des Münchener Hofbaumeisters Johann Baptist Gunetzrhainer; der Schmuck der Fassaden und die Fresken im dritten Stock schuf der Augsburger Freskant Johann Baptist Bergmüller. Heute ist in dem Gebäude die Volkshochschule untergebracht, die damit in einer 300 Jahre dauernden Bildungstradition steht.

Donnerstag, 8.10.2020, 19.30-21.00 Uhr, VHS-Gebäude, Raum E0, Rosarium
Leitung: Axel Flörke
Gebühr: 8,00 EUR

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